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Tarotkarte Zehn der Schwerter (10 der Schwerter) aus dem Deck von Pamela Colman Smith (1909)

Zehn der Schwerter: Bedeutung der Tarotkarte

Die Zehn der Schwerter aufrecht markiert ein schmerzhaftes Ende, das nun vollzogen ist: Das Schwerste ist geschehen, und die einzige Richtung, die bleibt, führt zur Erholung.

  • ein schmerzhaftes Ende
  • der Tiefpunkt
  • Befreiung
  • Abschluss
  • Verrat

Eine Karte ziehen Ja oder Nein fragen

ArkanaKleine Arkana, Farbe Schwerter
Zahl10 der Schwerter
ElementLuft
Ja oder NeinNein aufrecht, vielleicht umgekehrt
Auf dieser Seite (12)

Was die Karte zeigt

Eine Gestalt liegt mit dem Gesicht nach unten am Rand eines stillen Gewässers, halb von einem roten Umhang bedeckt, zehn Schwerter stecken aufrecht in ihrem Rücken. Darüber ist der Himmel schwarz, doch am Horizont bricht ein Streifen goldenen Lichts über ruhigem blauem Wasser und fernen Hügeln hervor. Die Schwerter werden als schwierige Lage gedeutet, die sich vollständig ausgespielt hat, der schwarze Himmel als der dunkelste Punkt und die Morgenröte am Horizont als das Versprechen, dass etwas Besseres folgt.

Zehn der Schwerter aufrecht

Die Zehn der Schwerter sieht dramatisch aus, und das Gefühl, das sie beschreibt, kann es auch sein. Sie zeigt ein Ende, das wehtut: eine Beziehung, die sich erschöpft hat, einen Plan, der vollständig gescheitert ist, eine Zeit, in der gefühlt eins nach dem anderen schiefging. Die Karte mildert das nicht ab.

Was sie dir anbietet, ist ein Gefühl von Endgültigkeit, und Endgültigkeit bringt eine seltsame Art von Erleichterung. Es gibt keine Schwerter mehr, die fallen könnten. Was kommen sollte, ist gekommen, und du musst dich nicht länger dagegen wappnen. Auf der Karte liegt der dunkelste Teil des Himmels oben, während am Horizont ein Streifen goldenen Lichts hervorbricht. Aufrecht ist dies der Moment, nicht länger gegen das anzukämpfen, was schon geschehen ist, und es vorbei sein zu lassen. Ruh dich aus, stütz dich auf Menschen, denen du wichtig bist, und gib dir Zeit. Ein so vollständiges Ende macht den Boden oft frei für einen Neuanfang, auch wenn du seine Form noch nicht erkennen kannst.

Zehn der Schwerter umgekehrt

  • Erholung
  • wieder aufstehen
  • gelernte Lektionen
  • ein Ende nicht annehmen
  • langsame Heilung

Umgekehrt zeigt die Zehn der Schwerter oft, dass die Erholung im Gange ist. Du kommst nach einer harten Zeit langsam, aber sicher wieder auf die Beine und kannst sehen, was dich die Erfahrung gelehrt hat. Das Licht am Horizont wird heller.

Sie kann auch auf ein Ende hinweisen, gegen das du dich noch sträubst. Wenn du immer wieder zu etwas zurückkehrst, das eindeutig vorbei ist, zieht sich der Schmerz meist in die Länge. Lass es abschließen. In manchen Legungen deutet die Karte an, dass du das Schlimmste hinter dir hast, aber noch nicht darauf vertraust. Erkenne an, was du durchgestanden hast, und mach den nächsten kleinen Schritt.

Zehn der Schwerter in der Liebe

Aufrecht: Als Single kommst du vielleicht gerade über eine schmerzhafte Trennung hinweg, die sich endgültig anfühlte. In einer Beziehung kann die Karte auf ein hartes Ende oder einen Tiefpunkt hinweisen, nach dem die Dinge nicht mehr so werden können wie vorher.

Umgekehrt erholst du dich von Liebeskummer und beginnst, dich wieder zu öffnen. Lass die Vergangenheit in der Vergangenheit.

Zehn der Schwerter in Beruf und Arbeit

Aufrecht: Im Beruf kommt ein Projekt, eine Aufgabe oder ein Plan vielleicht zu einem klaren Ende. So hart das ist, es macht dich frei, nach etwas zu suchen, das besser passt.

Umgekehrt erholst du dich von einem beruflichen Rückschlag und entdeckst neue Möglichkeiten. Nutze, was du gelernt hast, um deinen nächsten Schritt zu wählen.

Zehn der Schwerter als Gefühl

Diese Person hat vielleicht das Gefühl, dass etwas zwischen euch einen Tiefpunkt erreicht hat, und ist womöglich verletzt oder erschöpft davon.

Zehn der Schwerter als Rat

Nimm an, dass dieses Kapitel vorbei ist, ruh dich aus und wende dich dem Licht am Horizont zu.

Zehn der Schwerter in einer Tarot-Legung

Dieselbe Karte bedeutet je nach Position etwas anderes. Das sind die Deutungen, die unsere Legesysteme verwenden, wenn die Karte „Zehn der Schwerter“ an der jeweiligen Position liegt. Probier es aus: Drei-Karten-Legung, Keltisches Kreuz.

Aufrecht

Als VergangenheitEin schmerzhaftes Ende liegt hinter dir. Etwas ist hart zu Ende gegangen, und vielleicht spürst du sein Gewicht noch immer.
Als GegenwartDas ist ein Tiefpunkt, aber auch der Boden. Das Schwerste ist schon geschehen, und oft markiert diese Karte den Grund, von dem aus es kaum noch tiefer geht.
Als Zukunft oder ErgebnisEin schwieriges Kapitel geht zu Ende. Ist dieser Abschluss vollzogen, wendet sich die Richtung meist zur Erholung und zu einem Neuanfang.
Als HindernisBeim schlimmsten Moment zu verharren ist das Hindernis. Wenn du dich nur als die Person siehst, die verloren hat, kommst du nicht wieder auf die Beine.
Als RatNimm an, dass dieses Kapitel abgeschlossen ist. Hör auf, gegen ein Ende zu kämpfen, das schon geschehen ist, und schau auf das erste Licht am Horizont.

Umgekehrt

Als VergangenheitNach einem harten Sturz bist du wieder hochgekommen. Das Schlimmste kam und ging, und seitdem hast du langsam begonnen, zu heilen.
Als GegenwartDie Erholung ist im Gang. Du kommst wieder auf die Beine und nimmst Lehren aus dem Geschehenen mit, auch wenn noch etwas alter Schmerz nachklingt.
Als Zukunft oder ErgebnisDie Richtung heißt Erneuerung. Heilen geht meist schrittweise, doch jeder Tag fühlt sich wahrscheinlich ein wenig leichter an als der vorige.
Als HindernisDich gegen ein Ende zu wehren, das schon geschehen ist, ist die Blockade. Wer Abgeschlossenes wiederbeleben will, verzögert nur die eigene Erholung.
Als RatSteh langsam auf und geh weiter. Nimm die Lehren mit, lass die Schuldfrage hinter dir und gib dir die Zeit, die du zum Wiederaufbauen brauchst.

Zehn der Schwerter: Was A. E. Waite 1910 schrieb

Waite hat dieses Deck mit Pamela Colman Smith entworfen und die Bedeutungen in The Pictorial Key to the Tarot veröffentlicht (1910, gemeinfrei). Seine Worte im englischen Original, mit unserer Übersetzung:

Bedeutung beim Kartenlegen:

Whatsoever is intimated by the design; also pain, affliction, tears, sadness, desolation. It is not especially a card of violent death.

Unsere Übersetzung: Alles, was die Darstellung andeutet; auch Schmerz, Leid, Tränen, Traurigkeit, Trostlosigkeit. Sie ist nicht besonders eine Karte des gewaltsamen Todes.

Umgekehrt:

Advantage, profit, success, favour, but none of these are permanent; also power and authority.

Unsere Übersetzung: Vorteil, Gewinn, Erfolg, Gunst, doch nichts davon ist von Dauer; auch Macht und Autorität.

Schmerz, Tränen und Trostlosigkeit haben beide Deutungen gemeinsam, und Waite betonte ausdrücklich, sie sei nicht besonders eine Karte des gewaltsamen Todes. Seine umgekehrte Bedeutung überrascht: Vorteil, Gewinn, Erfolg und Macht, wenn auch nicht von Dauer, während heutige Deutungen eine langsame Erholung nach einem harten Sturz sehen.

Zehn der Schwerter: Ja- oder Nein-Karte?

Aufrecht: Nein Zehn Schwerter markieren eine Lage, die sich vollständig ausgespielt hat, darum tendiert die Karte aufrecht zu Nein, zumindest für die Sache, wie sie jetzt steht.

Umgekehrt: Vielleicht Umgekehrt zieht das Schlimmste vorüber und die Erholung beginnt, darum wird diese harte Karte weicher: vielleicht.

Stell deine eigene Frage mit dem Ja-Nein-Tarot. Keine Karten zur Hand? Das Orakel Ja Nein antwortet dir mit einem Pendel.

Häufige Fragen

Zehn der Schwerter im Tarot: Was bedeutet die Karte?

Die Zehn der Schwerter aufrecht markiert ein schmerzhaftes Ende, das nun vollzogen ist: Das Schwerste ist geschehen, und die einzige Richtung, die bleibt, führt zur Erholung. Umgekehrt deutet die Zehn der Schwerter darauf hin, dass du nach einem harten Sturz wieder aufstehst, dich langsam erholst und die Lehren mitnimmst, auch wenn alter Schmerz noch nachklingen kann. Ja oder Nein: Nein aufrecht, vielleicht umgekehrt.

Zehn der Schwerter umgekehrt: Was bedeutet das?

Umgekehrt deutet die Zehn der Schwerter darauf hin, dass du nach einem harten Sturz wieder aufstehst, dich langsam erholst und die Lehren mitnimmst, auch wenn alter Schmerz noch nachklingen kann.

Zehn der Schwerter: Ja- oder Nein-Karte?

Aufrecht: Nein. Zehn Schwerter markieren eine Lage, die sich vollständig ausgespielt hat, darum tendiert die Karte aufrecht zu Nein, zumindest für die Sache, wie sie jetzt steht. Umgekehrt tendiert die Karte zu vielleicht. Umgekehrt zieht das Schlimmste vorüber und die Erholung beginnt, darum wird diese harte Karte weicher: vielleicht.

Zehn der Schwerter als Gefühl: Was empfindet die andere Person?

Diese Person hat vielleicht das Gefühl, dass etwas zwischen euch einen Tiefpunkt erreicht hat, und ist womöglich verletzt oder erschöpft davon.

Weitere Karten: Schwerter

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